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der Kreisjägerschaft-Steinfurt
im DJV

Hubertusmesse
auf dem Bagno-Quadrat als ökumenischer Gottesdienst
Sonntag, 11. September 2011 10,00 Uhr
Begrüßung durch die Jagdhornbläser
Sammeln der Jäger Bläser
Die Begrüßung Bläser
Die Messe:
Introitus Bläser
Eingangsworte Geistlicher
Liturgie, Eröffnung, Kyrie Geistlicher
Lied: Gemeine und Bläser
Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren;
Lob ihn, o Seele , vereint mit den himmlischen
Chören. Kommet zu hauf, Psalter und Harfe, wacht
auf, lasset den Lobgesang hören.
Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen.
Lob ihn mit allen, die seine Verheißung bekamen.
Er ist dein Licht; Seele, vergiß es ja nicht.
Lob ihn in Ewigkeit, Amen.
Tagesgebet Geistlicher
Lesung des Evangeliums: Geistlicher
Gloria Bläser
Predigt Pfarrer i.R. Treichel
(Alle folgen Lieder ohne Vorspiel )
Credo Großer Gott wir loben dich; Herr, wir preisen
deine Stärke. Vor dir neigt die Erde sich und
bewundert deine Werke. Wie du warst vor aller
Zeit, so bleibst du in Ewigkeit
Alles was dich preisen kann, Kerubin und
Serafinen, stimmen dir ein Loblied an; alle
Engel, die dir dienen, rufen dir stets ohne Ruh
Heilig, heilig, heilig zu.
Offertorium Bläser
Fürbittengebet Geistlicher / Lektorin
Heilig, heilig, heilig Bläser
Vater unser Geistlicher / Gemeinde
Agnus Die: Sanctus Bläser
Segen Geistlicher
Ausklang:
Schwarzwaldglocken Bläser
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Mitwirkende:
Katholischer und Evangelischer Geistlicher
Jagdhornbläserkorps Steinfurt unter der Leitung von
Frau Ferdinande Joostberens
Fürbittensprecherin:
Frau Marianne Kötters
Hundeführer und Mitglieder des Hegering Steinfurt
Reiterverein Steinfurt-Dumte e.V.
Orden Deutscher Falkoniere Kreis Steinfurt
Die Kollekte ist für die „Steinfurter Tafel“
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Tagesablauf nach der Hubertusmesse:
Grußworte
Walter Schomaker Vorsitzender des Jagdhorn-Bläserkorps Steinfurt
S.D. Carl Ferdinand, Erbprinz zu Bentheim und Steinfurt Schirmherr
Jochen Borchert Präsident des Landesjagdverbandes NRW
Thomas Kubendorff Landrat des Kreises Steinfurt
Andreas Hoge Bürgermeister der Stadt Steinfurt
Josef Füchtenkord Landesobmann NRW Wertungsrichter LJV und DJV
Wolfgang Pieper Vorsitzender der Kreisjägerschaft Steinfurt
Dietmar Mikolaiski Hegeringleiter Steinfurt e.V.
Uhrzeit ca.
12:00 -13:00 Vorträge der Gästegruppen A
in der Reihenfolge, wie im Katalog aufgeführt,
Moderation durch Jürgen Schwering-Korves
ca. 13:00 Mittagspause
Catering durch die Bagno-Gastronomie
13:30 - 14:45 Fortführung des Schaublasens der geladenen Bläsergruppen B
15:00 - 15:30 Auftritt der Ems Highlander PIPES AND DRUMS (Dudelsackpfeifer)
15.30 - 16:45 Fortführung des Schaublasens der geladenen Bläsergruppen C
Rahmenprogramm
Hundevorführungen: Jagd- und Gebrauchshunde
Rollende Waldschule
Falkner
Imkerei
Bogenschießen
Instrumentenbauer
17:00 Uhr Gemeinsames Schlussblasen aller anwesenden Jagdhornbläser Musikalische Leitung:
Ferdinande Joostberens
Alle Feierlichkeiten finden im Bagno statt
48565 Steinfurt-Burgsteinfurt Hollich 156 ***
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Hubertusmesse, was ist das?
● Alibifunktion einer elitären Minderheit mit Hoheitsanspruch über Leben und Tod von Wildtieren? Oder – Dankgottesdienst für
die Gaben der Natur!
● Vortäuschung des „Macht – Euch – die – Erde - untertan“? Oder – Danksagung für das Einsseindürfen mit der Schöpfung!
● Respektheischende Machtdemonstration unter dem Deckmantel pseudo-sakralen Brauchtums?
Oder – Mahnung und Streben nach ethischer Verantwortung!
Wenn uns die Legende vom hl. Hubertusberichtet, dass ihm in einer Zeit, als keinerlei Vorschriften und Gesetze die Jagd regelten und den Tieren unmäßig nachgestellt wurde, bei der Verfolgung eines Wildtieres der Erlöser erschienen sei und er hierauf der Jagd abgeschworen habe, dann erkennen wir sehr leicht, worum es den Autoren bei der Erzählung ging.
Es soll verdeutlicht werden, dass alles Streben nach Macht, Genuss, Erfolg und Reichtum nicht das wirkliche Leben des Menschen ausmacht, sondern an seinen eigentlichen Aufgaben vorbeigeht. Jagen, das tun wir heute alle. Jeden Tag, jede Stunde.
Der eine jagt einer guten Stellung nach, der andere dem Vordermann auf der Autobahn.
Der eine dem goldenen Lottogewinn, der andere der sportlichen Höchstleistung. Jeder von uns jagt nach irgendeinem anderen Ziel, und kaum es ist erreicht, hat man schon wieder ein anderes vor Augen.
Unsere Welt ist eine Kampfarena geworden, in der jeder möglichst als Erster, Bester durchs Ziel kommen möchte. Kein Jahrhundert, ja kaum ein Jahrzehnt, hat soviel Ehrgeiz, Macht und Gestaltungshunger, aber auch Angst. Not und Verzweiflung gezeugt wie das unsere. Hier setzt die Hubertus-Mahnung ein. Hier kommt die Mahnung zur Umkehr, zum Einhalt. Hier steht das große Stopp-Schild vor unser aller Augen, in unser aller Leben und hier könnte der Erlöser einen jeden von uns im Geweih seiner „Jagdtrophäe“ erscheinen. Wenn wir Jäger alljährlich in den Kirchen unseres Landes zusammenkommen, um an diesem Tage unseres Schutzpatrons
zu gedenken, dann erleben wir, - wie unsere Vorfahren seit Jahrhunderten, - in der Symbiose zwischen jagdlichem Tun und christlichem Gedankengut die Einheit von menschlichen Aktivitäten und gottgewollter Verantwortung.
Aktivität und Verantwortung sind in diesem Tun so unabdingbar miteinander verknüpft, dass allein der Versuch, das eine ohne das andere zu tun, unabsehbare Folgen mit sich bringen würde. – „Ohne Jäger kein Wild“. –
Diese Aussage der Jägerschaft wird heute von manch einem ebenso angezweifelt wie unser Bemühen um die Erhaltung eines für alle Lebewesen intakten Lebensraumes.
Wenn Jagd lediglich Befriedigung menschlicher Tötungsgier wäre, wie Jagdgegner behaupten, gäbe es in unseren Wäldern und Fluren längst keine freilebende Kreatur mehr.
Unsere Aufgaben und Ziele sind gerade in der heutigen Zeit die Pflege, Erhaltung und nachhaltige Nutzung eines von der Natur hervorgebrachten Lebewesens, dessen Lebensraum unserer Verantwortung ebenso unterliegt wie unser eigener.
Diesen Lebensraum zu erhalten, da und dort zu regenerieren und auch den Tieren den ihnen vom Schöpfer zugedachten Raum im gesamten Naturgefüge unserer Erde zu bewahren, ist eine der vornehmsten Aufgaben jener Frauen und Männer, die sich der Jagd verschrieben haben, ist ihr Ziel und ihre Passion.
In diesem Sinne verstehen wir Jagd und in diesem Sinne ist der Hubertusgedanke auch Leitmotiv unseres Handelns.
(Text Verfasser unbekannt)
Das ist des Jägers Ehrenschild, - dass er beschützt und hegt sein Wild,
weidmännisch Jagd, wie sich´s gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.

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